Herzlich Willkommen
beim
Knappenverein Glück-Auf Gneisenau Hostedde 1896
Mit Tradition in die Zukunft

Vom Knappenunterstützungverein zum Verein für Wahrung und Pflege bergbauhistorischer Stätten.

Als sich im Jahre 1896 41 Kameraden der Schachtanlage Gneisenau in der Gaststätte Schmiemann ( später Schulte Ebbert ) trafen, um den Grundstein des Knappenunterstützungsvereins Gneisenau zu gründen, ahnte niemand das daraus einmal ein Verein werden sollte, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die bergbauliche Geschichte seines Heimatortes und der Schachtanlage Gneisenau für die Nachwelt aufrecht zu erhalten.

Ursprünglich hatte sich der Verein zur Aufgabe gemacht, die kameradschaftliche Verbundenheit der Bergleute zu pflegen und zu fördern, den Mitgliedern bei Erkrankungen und den Hinterbliebenen bei Todesfällen eine Beihilfe zu gewähren. Wie notwendig ein Zusammenschluß der Bergleute gerade in der damaligen Zeit war, weiß jeder der von den sozialen Zuständen am Anfang des 20 .Jahrhunderts gehört hat. In seiner mehr als hundertjährigen wechselvollen Vereinsgeschichte, die geprägt wurde von den beiden Weltkriegen und den sozialen Notständen, hat der Verein auch diese Zeit überstanden. Aufgrund verschiedener Umstände mußte der Verein nach dem 2. Weltkrieg seinen Namen in Knappen Verein Glück Auf Gneisenau ändern. In den Nachkriegsjahren galt der Bergbau als Initiator des deutschen Wirtschaftswunders, Das bekam auch der Knappenverein deutlich zu spüren, womit der sprunghafte Anstieg der Mitglieder in den 50 und 60er Jahren zu erklären ist. Aber es vollzog sich auch ein Wandel im Verein, dank Einführung verschiedener sozialer Leistungen konnte man sich mehr auf das gesellige Vereinsleben konzentrieren, bei dem das gemeinschaftliche Miteinander und die Pflege des bergmännischen Brauchtums eine große Rolle spielen. Nach dem gravierenden Rückgang des Bergbaus wurde den Menschen erst bewußt ,was man Ihnen genommen hat, nämlich nicht nur Arbeit, Lohn und Brot, sondern auch ein Stück des Miteinanders und der kameradschaftlichen Verbundenheit, was in den Jahren des Wiederaufbaus von großer Bedeutung war. Aber die Menschen im Revier besinnen sich wieder ihrer Wurzeln, auf die harte Arbeit von Kohle und Stahl auf dem was dieses Land hervor gebracht hat. Überall im Revier möchten die Menschen selbst etwas tun, um die Bergbaukultur zu bewahren und den nachfolgenden Generationen zu überliefern. Schon längst sind einige Knappenvereine dabei sich der Wahrung und Pflege bergbauhistorischer Stätten anzunehmen. So auch der K.V-Gneisenau Hostedde 1896 der die Betreuung des Ehrenmals auf dem Friedhof in Dortmund Kirchderne übernommen hat, wo 36 Kameraden der Schachtanlage Minister Stein zur letzten Ruhe gebettet sind, die bei dem großen Grubenunglück 1925 den Tod gefunden haben. Weiterhin die Betreuung des Ehrenmals der verunglückten Bergleute der Zeche Gneisenau, die bei einer Dynamitexplosion ums Leben kamen . Der Verein arrangiert sich um die Bergbaugeschichte seines Heimatortes das in der Vergangenheit geprägt wurde von dem Leben am und im Schacht.Durch öffentliche Veranstaltungen und Auftritte sollen die Bürgerinnen und Bürger an die Blütezeit von Gneisenau erinnert werden ,als sie einst die wirtschaftlich stärkste und rentabelste Zeche in Deutschland war. Geprägt vom schweren Arbeiterleben brachte es Menschen hervor die es verstanden das kameradschaftliche Miteinnander zu pflegen, zu helfen in schwierigen Zeiten und sozialer Not. Der Knappenverein Glück Auf Gneisenau Hostedde leistet einen starken Beitrag zum Erhalt des bergmännischen Brauchtums und seiner Tradition, führt dabei noch ein geselliges, kameradschaftliches Vereinsleben für Jung und Alt .

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